Christliche Themen

Leben ist mehr

Nach dem Plan Gottes für das eigene Leben fragen

1.200 Teilnehmer bei den Dillenburger Jugendtagen

Dillenburg (idea) – Nur wer in allen Lebensbereichen – von der Zeiteinteilung, dem Umgang mit Geld bis zur Sexualität – nach Gottes Willen fragt, wird dessen Plan für das eigene Leben erkennen können. Diese Auffassung vertrat der Gründer des evangelikalen Missionswerks Operation Mobilisation, George Verwer (London), bei den Dillenburger Jugendtagen. Dann könne ein Christ die Gesellschaft auch positiv prägen. Das Treffen mit 1.200 Teilnehmern stand unter dem Motto „Hoffnungsträger“. Es wird von der Christlichen Jugendpflege organisiert, einem Jugendwerk der Brüdergemeinden in Deutschland. Der 74-jährige Verwer machte den Jugendlichen ferner Mut, ihren Freunden die Botschaft von Jesus Christus weiterzusagen. Wie man dabei praktisch vorgeht, darüber sprach der Jugendreferent der Brüderbewegung, Markus Wäsch (Dillenburg), in einem Seminar mit 400 Besuchern. Sie sollten auch vor schwierigen geistlichen Fragen keine Angst haben. Wenn man keine Antwort wisse, dürfe man das zugeben und sich informieren. Vor allem gelte es, immer freundlich zu bleiben und das Gespräch auf Jesus Christus zu lenken. Wichtig sei es auch, selbst regelmäßig die Bibel zu lesen, um die Zusammenhänge des christlichen Glaubens zu begreifen. Wie Wäsch der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, beobachte er gegenwärtig in der jungen Generation eine widersprüchliche Entwicklung. Einerseits glaubten immer weniger junge Menschen an Gott, doch andererseits hätten sie viele kritische Fragen an ihn, etwa warum er nicht das Leid auf der Welt verhindere.

Mit dem Herzen hören
Bei einer Aktion unter dem Motto „Mit dem Herzen hören“ sammelten die Teilnehmer Punkte auf einem Laufzettel, indem sie Kniebeugen oder Liegestützen machten sowie am Sackhüpfen und „Gladiatorenkämpfen“ teilnahmen. Am Ende wurden die Punkte durch Sponsoren in Geld umgewandelt, mit dem die Gehörlosenschule „Centre Bolinga“ in Mbandaka in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt wird. Bei der Aktion kamen 3.000 Euro zusammen, sagte Lothar Jung (Dillenburg) vom Vorstand der Christlichen Jugendpflege. Ziel sei es, den in der Gehörlosenschule betreuten Kindern die Liebe Gottes zu zeigen. Das Jugendtreffen wurde von Dillenburgs Bürgermeister Michael Lotz (CDU) eröffnet. Er sagte zu der Aktion: „Wir müssen uns überlegen, wie gut wir es eigentlich haben. Auf der Welt gibt es Menschen, die sterben, weil sie kein sauberes Wasser haben. Es gibt Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung sind. Deshalb sollten wir öfters mit dem Herzen hören.“
(idea/05.05.2013)


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